Netz“frei“ – ein richtig ruhiger Winterurlaub daheim

Der Blick aus dem Femster meines Arbeitszimmer

Wishing all my friends a wonderful year ahead where value is given to what is really important.

Der Blick aus dem Fenster meines heimischen Arbeitszimmers.

Als wir vor Weihnachten in Deutschland einflogen, lag wie gewünscht im Sauerland Schnee. Ich freute mich auf ruhige Tage in Deutschland, die uns zwar dorthin und hierhin führten, doch mir auch noch genug Zeit gelassen hätten, meine Weihnachtsgrüße per Blog an all die zu verschicken, die keine postalischen Grüße erhalten hatten. Zudem wollte ich gern noch ein paar Zeilen zu Weihnachten in Hanoi schreiben. Doch da machte mir die moderne Technik, erst mein Computer und dann die mangelhafte Internetverbindung in unser so herrlich abgelegenen Gegend, einen Strich durch die Rechnung. Ärger hätte nicht viel genutzt, so habe ich die Abgeschiedenheit in doppelter Hinsicht genossen. Und ihr kommt nun in den Genuss von ein paar vorweihnachtlichen Impressionen aus Hanoi zu ziemlich nachweihnachtlicher Zeit.

Ich hatte schon gehofft, hier in Vietnam dem heimischen Dekowahn zu Weihachten entkommen zu können. Weihnachten mag ich sehr, doch die Auswüchse der Vorweihnachtszeit, die sich ja schon in den frühen Herbst verschoben haben, stoßen mich ab. Wer jetzt denkt, dann hätte ich es hier in Hanoi gut getroffen, unterliegt dem gleichen Irrtum wie ich. Zwar hat das Weihnachtsfest für die Vietnamesen, außer für die Christen hier, inhaltlich keine Bedeutung. Der Weihnachtsbaum in unserem Wohn- und Einkaufskomplex Doch die Globalisierung hat die kommerzielle Variante des Festes in viele Ecken der Welt getragen, so auch nach Vietnam. Vietnamesen feiern gern, wurde mir gesagt und dies sei ein willkommener, zugleich so exotischer, bunter  Anlass zum Feiern. Nun macht euch selbst ein Bild. Oben seht ihr den Weihnachtsbaum in unserem Wohn- und Einkaufskomplex The Garden.

Dieser Nussknacker sprang mir schon im Sommer vor die Linse…

Schon im November veränderten sich die in den Straßen hängenden Kleidungsstücke merklich… neue Mode?

Das bevorzugte Kleidungsstück für Kinder jeden Geschlechts schienen diese Kostümchen zu sein. Auch beim Heimflug fanden sich derart verkleidete Kinder im Flieger. Vielleicht lag es schlicht und einfach an den in Hanoi merklich gesunkenen Temperaturen!? Sie bewegten sich vor Weihnachten tagsüber um die 20° C, nachts um die 14° C. Die Vietnamesen sind warm verpackt, Daunenjäcken, Mützen, Handschuhe, Ohrenschützer, oft in Kombination mit Badeschlappen. Schnee gibt es hier natürlich nicht. 

 Ich hoffe, ihr verzeiht mir die Verspätung meiner Wünsche, es läuft nun einmal nicht immer alles so, wie man es gern möchte. Hier geht es jetzt mit großen Schritten auf das vietnamesische Neujahrsfest, das TET-Fest, zu. Dessen Auswüchse scheinen die des Weihnachtsfestes noch zu überbieten. Im Moment ist die Stadt im Ausnahmezustand. Der Verkehr ist noch höllischer, obwohl Taxis in den Zeiten von 6-8 Uhr und von 16-19 Uhr nur noch eingeschränkt fahren dürfen. Alle Geschäfte, in denen sich die Waren fast bis zur Decke stapeln, sind überfüllt. Alle Vietnamesen sind hektisch unterwegs um das TET-Fest in jeder Hinsicht gut vorzubereiten. Überall finden TET-Feiern statt, auch in der deutschen Redaktion von Voice Of Vietnam waren wir heute gemeinsam unterwegs. Es ist voll, laut, anstrengend und dabei herrlich bunt!

Wir werden das Neujahrsfest auf einer kleinen Insel im Mergui-Archipel Myanmars begehen. Macht es gut bis Anfang Februar!

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