Wie Angela Merkel und die Eurokrise uns traumhafte Tage im Regenwald ermöglichten

Was war der Grund, dass wir unserem geplanten dreiwöchigen Urlaub zusammenstreichen mussten? Nun, es waren höhere Mächte sozusagen oder anders gesagt, ein mächtige Frau.

Zunächst war der Staatsbesuch von Angela Merkel in Vietnam wohl für den Juni geplant, doch da hatte unsere Kanzlerin dann andere, durchaus wichtigere Themen auf ihrer Agenda daheim in Europa stehen.

Schließlich war es nach vielem Hin und Her endlich sicher. Angela Merkel hatte sich zur Eröffnung der neuen Fabrikationsstätte von BBraun im Oktober, hier in Hanoi, angekündigt. Ihr könnte euch nicht vorstellen, was da im Vorfeld so eines Staatsbesuches alles los war! Meinen Mann bekam ich noch seltener zu Gesicht und um die ganze Vorbereitung habe ich ihn wirklich nicht beneidet. Er ist ja ebensowenig eine Rampensau wie ich und hätte sich das alles lieber erspart. Doch das war in diesem Fall natürlich unmöglich! Das drohende Ereignis führte dazu, dass unsere geplanten Urlaubstage zusammenschrumpften. Also kam nur ein Urlaubsziel infrage, welches einfach und schnell zu erreichen war: Tarzali. So konntet ihr dank Angie über unsere schöne Zeit in Queensland lesen, sonst wäre es wohl eine etwas abgelegenere Ecke der Welt geworden.

   Es ist unglaublich, welche Arbeit dreißig Minuten Staatsbesuch verursachen können! Natürlich war Angela Merkel nicht allein unterwegs. Schon lange vor ihrem Besuch kam die Vorhut zur Planung ins Haus und da musste alles bis ins Detail abgesprochen werden. Sogar die Stufenhöhe zum Rednerpult war festgelegt. Wir Deutschen sind ja immer sehr genau!!

Vor dem auf die Minute terminierten Eintreffen der Kanzlerin gab es schon diverse Tanzvorführungen. Wir hatten an diesem Tag Bilderbuchwetter, die Sonne schien unerbittlich und ein jeder schwitzte seine „Erste Garnitur Schnicklig“ durch.

Besonders für die Kinder waren die Temperaturen eine arge Herausforderung und es war bewundernswert, wie gut und brav die Kleinen durchhielten.

Als Frau Merkel dann endlich da war, kamen die unvermeidlichen Reden und im Anschluss daran die Führung durch die Produktionsstätte.

Jetzt wollt ihr sicher wissen, wie unsere Kanzlerin war. Nun, sie war sehr zugewandt, hat frei geredet und keinen Mist erzählt, sondern wusste, wovon sie redete. Ich fand sie sehr offen und sympathisch, was man nicht von jedem in ihrer Entourage sagen konnte. Sie hatte natürlich einen Riesentross von Begleitern dabei, Bundestagsabgeordnete jeglicher Couleur, Presse, Fernsehen, Wirtschaftsführer und wichtige vietnamesische Politiker.

Die Person im Schlepptau der Kanzlerin, die mich am meisten abstieß, stellte sich später als Kai Dieckmann, seines Zeichens Chefredateur der Bildzeitung heraus. Ich muss sagen, der Mann passt zu seinem Blatt wie die Faust aufs Auge!

Mit das Schönste für mich an diesem besonderen Tag war das befreite Lachen meines Mannes, als der ganze Tross wieder abgezogen war.

Alles hatte geklappt, alle Pannen waren ausgeblieben und ab dem  folgenden Tag durfte wieder zum Tagesgeschäft, welches schon fordernd genug ist, zurückgekehrt werden.

Wie ihr merkt, hinke ich mit meiner Berichterstattung immer ein wenig hinterher. Je höher die Qualtität meiner Bilder, desto schwieriger und langwieriger ist das Hochladen.Ich bin in dieser Hinsicht weder überdurchschnittlich versiert, noch bin ich bereit all meine Energie auf solche Dinge zu verwenden. So seht mir das mitunter mangelhafte Layout meines Blogs nach. Ich gelobe mit jedem Tag ein wenig kundiger und somit besser zu werden.

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